Internationaler Tag gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C)
Handlungsleitfaden FGM/C und Tätigkeitsbericht 2025
Anlässlich des Internationalen Tages gegen weibliche Genitalverstümmelung (FGM/C) durften wir Ulrike Königsberger-Ludwig, Staatssekretärin für Gesundheit und Pflege, im FEM Süd begrüßen. Gemeinsam mit den Leitungen der Frauengesundheitszentren FEM und FEM Süd, der FGM/C-Koordinationsstelle und ihren Partner:innen – Österreichisches Rotes Kreuz, Frauengesundheitszentren Linz und Salzburg, Männergesundheitszentrum MEN – sowie der Opferschutzgruppe der Klinik Favoriten tauschten wir uns über bedarfsgerechte Versorgung, Beratung und Schutz betroffener Frauen und Mädchen aus.
Auch auf politischer Ebene wird diese Arbeit gestärkt: Der kürzlich beschlossene Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und Mädchen (NAP) unterstützt die Koordinationsstelle, unter anderem durch einen ministerienübergreifenden Schutzbrief gegen FGM/C sowie den Ausbau und die langfristige Absicherung ihres Angebots.
Die Zahlen zeigen den Bedarf: Rund 300 betroffene bzw. bedrohte Frauen und Mädchen wurden in über 1.600 Gesprächen unterstützt – zu gesundheitlichen, psychischen, rechtlichen und sozialen Fragen. Und auch die Präventionsarbeit wächst weiter: Über 70 Workshops mit rund 500 Angehörigen betroffener Communities sowie mit Männern vermittelten relevantes Wissen. Mehr als 650 Fachkräfte aus Gesundheits-, Sozial- und Bildungsberufen konnten sich in rund 50 Schulungen umfassend zu FGM/C informieren.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Fördergebern für ihr Vertrauen und ihre wertvolle Unterstützung: Bundeskanzleramt, MA 57 – Frauenservice der Stadt Wien, Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung, Wiener Gesundheitsverbund.

Tätigkeitsbericht FGM_C 2025 (PDF 1 MB)

Frauengesundheitszentrum FEM Süd
Österreichweite FGM-Anlaufstellen mit muttersprachlicher Begleitung
6. Februar 2026

















